Botanischer Garten am 7.5.22

Der erste Botanische Garten in Bern entstand vor über 225 Jahren. Sowohl der Standort als auch die Aufgaben änderten mit den Jahren. Früher stand neben der systematischen Forschung der landwirtschaftliche, gartenbauliche oder pharmazeutische Nutzen im Vordergrund. Heutige Schwerpunkte sind die Erforschung und Vermittlung der biologischen Vielfalt, der Schutz von seltenen Arten und die Beziehung der Pflanzen zum Menschen. Das Areal erstreckt sich über eine Fläche von über 2 ha, mit sieben Glashäusern – 4 unter Denkmalschutz – und ca. 6000 Pflanzenarten.

Unsere Führung wurde durchgeführt vom Verein Aquilegia, welche 1988 von gartenbegeisterten BotanikerInnen gegründet wurde. Alpen- und Heilpflanzen, das waren zwei der Schwerpunkte an diesem Tag: Fragen wie: «Wie gehen unsere Alpenpflanzen mit dem Klimawandel um?» und «Was wussten bereits die alten heilkundigen Geister über die Wirkungen unserer Pflanzen?» wurden beantwortet. Übrigens: Heilkräuter werden im BOGA nach Wirkstoffen angepflanzt.

Beim anschliessenden Mittagessen im Restaurant Du Nord, welches wir auch sehr weiterempfehlen können – konnten wir uns bestens über Erlebtes austauschen und gemütlich unterhalten.

Ganslessen am 11.11.2021

Um die Tradition hoch zu halten, trafen sich über 30 Mitgliederinnen und Mitglieder zum Ganslessen im Restaurant Schloss Bümplitz in Bern. Dank unserem Vizepräsidenten und Organisator, Kari Burger, gab es auch wieder feine Apéro-Häppchen. Die Gäste genossen das gesellige Beisammensein.

Stadtführung Neuchâtel «Belle Époque»

Am 12. Juni 2021 begab sich der Österreicherverein Bern in Begleitung eines professionellen Guides auf Entdeckungstour durch die Altstadt von Neuchâtel. Die Stadt und ihre Region waren seit ihrer Entstehung geprägt vom gelben Stein aus der Ortschaft Hauterive, den bereits die Römer dort abbauten. 

Die erste schriftliche Nennung von Neuenburg datiert aus dem Jahr 1011, als der Burgunderkönig Rudolph III. »Novum Castellum» (das neue Schloss) seiner Gattin Irmengarde zum Geschenk machte. (*)

Absolut sehenswert: Hotel DuPeyrou – das Hôtel DuPeyrou ist ein Herrenhaus, das unmittelbar mit der preußischen Geschichte Neuenburgs zusammenhängt. Von 1764 bis 1771 ließ Pierre-Alexandre DuPeyrou, ein enger Freund Jean-Jacques Rousseaus, diese prunkvolle Anlage errichten (**)

Wir wurden wieder daran erinnert, um welch gigantisches Projekt es sich bei der Juragewässer-Korrektion – künstliches Absenken des Wasserspiegels um 3 Meter – handelte.

Während unserem Rundgang wurden wir mit Kostenproben von Absinth und Suchard Schokolade gestärkt.

Nach so langer Zeit der Einschränkungen durch die Covid19-Massnahmen genossen wir das gemeinsame Erlebnis und vor allem auch den Austausch untereinander. Gemütlich liessen wir bei einem Mittagessen mit fantastischem Blick auf den See (corona-konform) den Nachmittag ausklingen. Danke allen für diesen gelungenen Tag!

*) Quelle : https://de.wikipedia.org
**) Quelle: https://www.latlon-europe.com