Weihnachtsfeier 2019

Anfangs Dezember fand unsere jährliche Weihnachtsfeier im Restaurant National in Ostermundigen statt.

Kari Burger verwöhnte uns wieder mit seinen feinen Apérohäppchen sowie einer wunderbaren Tischdekoration.

Wir durften Frau Gruber, Botschaftsrätin, sowie Herrn Konsul Zenz zum Apéro begrüssen. Herr Zenz überbrachte uns Grüsse von der Botschaft und berichtete über die Aktivitäten 2019 (Anzahl Ausstellung Pässe und Staatsbürgerschaftsnachweise usw.).

Im festlich dekorierten Saal genossen wir unser Abendessen bei gemütlicher Stimmung. Die traditionelle Weihnachtsgeschichte von Kari Burger rundete den feierlichen Anlass ab.

Traditionelles Ganslessen

Der Martinitag am 11. November ist der Gedenktag des heiligen Martin von Tours. Er ist in Mitteleuropa von zahlreichen Bräuchen geprägt, darunter das Martiniganslessen in Österreich.

Aus diesem Grund trafen sich mehr als 30 Österreichliebhaberinnen und – liebhaber zum traditionellen Ganslessen im Restaurant Schloss Bümpliz/Bern.

Apéro, Dekoration, authentische Küche – alles vom Feinsten. Auch Dank unserem Vizepräsidenten, Kari Burger, dem Organisator dieses schönen Events.

Besichtigung Migros Logistikplattform

Am 24. Mai 2019 organisierte der Östereicherverein Bern eine Besichtigung der Migros Aare Logistikplattform in Schönbühl. Diese versorgt täglich 130 Supermärkte und 65 Restaurants zwischen Gstaad und Spreitenbach.

Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler (1888 – 1962) schrieb mit seinen bahnbrechenden Ideen und grossem sozialem Engagement Schweizer Wirtschaftsgeschichte. Einer der ersten Verkaufswagen kann vor Ort noch besichtigt werden.

Wir staunten über die ausgeklügelte Logistik im Bereich Nonfood und Kühlgut und wissen nun, warum die Bananenreifung fast eine eigene Wissenschaft darstellt.

In den nächsten sechs Jahren will die Migros rund 250 Millionen Franken in den Ausbau und die Modernisierung ihres Verteilzentrums investieren.

Bettags-Ausflug 2019

Der traditionelle Bettagsausflug mit den Österreichervereinen Oberwallis und Interlaken führte uns dieses Jahr ins Obergoms. Eine Genusswanderung auf lauschigen Wegen und Pfaden führte uns zum Hotel «Castle». Dort wurden wir vom gebürtigen Tiroler Peter Gschendtner – Küchenchef und Gastgeber – und seinem Team mit einem fantastischen Menü verwöhnt. Wir genossen bei herrlichem Wetter und guter Gesellschaft einen wunderbaren Sonntag.

Grilltag mit dem Austria Verein Freiburg

Der traditionelle Grilltag mit dem Austria Verein Freiburg im Refuge in Chevroux fand am Samstag, 20. Juli 2019 statt. Manfred unterhielt uns wieder hervorragend mit seiner Ziehharmonika. Nach reichlichem Apéro mit selbstgebackenen Leckereien geniessen wir allerlei Fleisch vom Grill und dazu viele bunte Salate. Zum Abschluss gibts verschiedenen Kuchen, eine Eistorte und exzellenten Kaffee! Ein wunderbar herrlicher Tag. Wir freuen uns schon wieder aufs nächste Jahr.

Besichtigung der „Flückiger-Wandmalereien“

Besichtigung der „Flückiger-Wandmalereien“ in den unterirdischen Gängen der psych. Uni-Klinik Waldau.

Willy Flückiger ist 1912 in Madiswil (Kant. Bern) geboren. Er war bis zu seiner Pensionierung Zeichnungslehrer am Gymnasium Bern.

Nach seiner Pensionierung erkundigte er sich beim damaligem Verwalter der UPD-Waldau, Herrn Bruno Affolter, ob es möglich sei, ein Wandbild im unterirdischen Gang zu malen.

Von 1982 – 1985 bemalte er über 250 m2 Wände mit diversen Motiven.

Begonnen hat er mit der Arche Noah, danach kriegerische, friedliche und sportliche Wettkämpfe. Die vier berühmten Schweizer Ärzte, die 7 Barmherzigkeiten, Wasserträgerinnen, Jakobsbrunnen, Ziehbrunnen, die vier Jahreszeiten, die 5 Kontinente mit typischen passenden Bildern.

Beim anschliessenden Apero in der Kunstwerkstatt konnten wir Bilder und Projekte anderer Künstler bewundern.

Vielen Dank an Otto Frick, welcher die Führungen in der UPD anbietet und mit Begeisterung macht.

Frühjahrsausflug nach Saint-Léonard

Am 13. April 2019 trafen sich der Österreicher-Verein Oberwallis und der Österreicherverein Bern zur Besichtigung des Lac Souterrain. Nach dem Begrüssungsapero gings zur Bootsfahrt auf den Lac Souterrain, 300 m auf glasklarem Trinkwasser in Tiefe des Berges. Im Anschluss gab es zur Stärkung eine gemütlichen Jause.

Der Lac Souterrain de Saint-Léonard (deutsch: unterirdischer See von Saint-Léonard) ist mit 6‘000 m2 Seefläche der grösste bekannte natürliche unterirdische See Europas. Der Eingang zur Höhle liegt am Fusse von Weinbergen in der Gemeinde Saint-Léonard, zwischen Sitten und Siders im Kanton Wallis, Schweiz.

Die Grotte war den Einwohnern von Saint-Léonard schon seit langer Zeit bekannt. Erstmals wurde die Höhle 1943, erforscht.

Bei der Entdeckung der Höhle lag der Wasserspiegel um einige Meter höher als heute und reichte bis fast an die Decke. Am 25. Januar 1946 ereignete sich um Sierre ein Erdbeben mit der Stärke von 5,5 bis 6 auf der Richterskala. Das Erdbeben veränderte die hydrologischen Verhältnisse der Höhle und deren Umgebung, was zum Absinken des Seespiegels führte.

Seit 1949 werden auf dem See Bootsfahrten angeboten.

Im Winter des Jahres 2000 löste sich von der Decke ein zwei Tonnen schwerer Felsblock, die Höhle wurde daraufhin durch die Behörden geschlossen. In aufwändigen Sanierungsarbeiten für über 2,5 Millionen Schweizer Franken wurde die Höhlendecke durch das Einbringen von mehreren tausend grossen und kleinen Gebirgsankern gesichert. 2003 konnte die Höhle für die Besucher wieder geöffnet werden.

Die Länge des Sees beträgt 300 m und die Breite beträgt 20 m. An der breitesten Stelle ist der See 29 m breit. Er bedeckt eine Fläche von 6‘000 m2. Die Wassertemperatur beträgt konstant 11 Grad. Am Ende der schiffbaren Höhle ist der Weiterweg durch herabgestürzte Felsblöcke grösstenteils versperrt. Dahinter befinden sich weitere kleine Säle, welche alle über dem Wasserspiegel im trockenen Felsen liegen. Diese 1956 entdeckten Höhlen sind für die Besucher nicht zugänglich.

Das Gestein der Höhle besteht aus Gips, Schiefer und Marmor. Die Höhle verdankt ihr Entstehen der durch das eindringende Wasser bedingten Auflösung der Gipsmassen. Der Rückstand des Auflösungsprozesses besteht aus eisenhaltigem Lehm, welcher den Seegrund abdichtet.